Auffällige Waschbären erlegt

Wie die Stadt Braunschweig am 28. Februar meldete, wurde an den vorangegangenen Tagen in Riddagshausen und der Buchhorst drei verhaltensauffällige Waschbären erlegt. Einer von ihnen hatte einen Hund und dessen Besitzer attackiert. Noch liegen keine Untersuchungsergebnisse vor. Man geht aber davon aus, dass sie – wie auch der kürzlich geschossene Marderhund in Kralenriede  – an Staupe erkrankt sind.
Waschbären sind normalerweise nachtaktiv und scheu. Wenn sie am Tag hervorkommen, sich auffällig verhalten und sich ohne Scheu Menschen nähern, sollte man unbedingt Abstand halten und ggf. direkt oder über die Polizei den Jagdpächter informieren.
Auf Menschen kann die Viruserkrankung Staupe nicht übertragen werden. Der Erreger ist bei Wildtieren, zum Beispiel bei Mardern und Füchsen, aber verbreitet. Hundebesitzern wird geraten, ihre Vierbeiner an der Leine zu halten, auch wenn sie gegen Staupe geimpft sind, und einen Kontakt zu Wildtieren zu verhindern. Im Naturschutzgebiet Riddagshausen gilt sowieso ganzjährig Leinenzwang, im Landschaftsschutzgebiet ab dem 1. April.

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