Aktuelle Nachrichten

 

Riddagshausen überregional

 

 

 

Riddagshausen regt immer wieder zum Berichten an und beeindruckt mit seinem Charm und dem Naturerlebnis auch Braunschweiger Gäste und Nachbarn.

 

Expedition: Braunschweig – Im ZDF wird Braunschweig als lebenswerte Stadt vorgestellt wobei Riddagshausen natürlich nicht fehlen darf.

 

ZDF-Video: Expedition Braunschweig

Auf der Internetseite „Die-Redion.de“ wird ein 13 km langer Rundweg durch Riddagshausen beworben. Ob es der „tägliche Spazierweg“ ist oder doch eine neue Rutenvariante erfahren Sie hier. Lohnend ist bestimmt nicht nur die Aussicht vom höchsten Punkt: 91 m nach einem 73 m Aufstieg.

 

Rundgang Riddagshausen auf der Seite: Die-Region

 

Auf der Seite der Onlinezeitung „Der Loewe“ wird in dem Video „Die Klosterkirche und ihre Geheimnisse“ der Blick auf zum Teil verborgene Besonderheiten der Klosterkirche Riddagshausen gelenkt.

 

Der Loewe: Die Klosterkirche und ihre Geheimnisse

 

Auf der Facebookseite des Naturerlebniszentrums Haus Entenfang der Stadt Braunschweig gibt es immer lesenswerte Beiträge übers Naturschutzgebiet Riddagshausen und die Ausstellung. Aktuell eine Anmerkung zum Wasserstand in den Teichen, die jährlich zum Herbst hin vom Fischer abgelassen werden, um abzufischen und Luft an den Boden zu bringen.

 

Facebookseite der Naturerlebniszentrums Haus Entenfang

 

Symmorphus murarius ist eine in Mitteleuropa seltene Faltenwespe, die ihre Brut mit Blattkäferlarven versorgt. Sie nutzt Wildbienennisthilfen am Haus Entenfang.
Symmorphus murarius ist eine in Mitteleuropa seltene Faltenwespe, die ihre Brut mit Blattkäferlarven versorgt. Sie nutzt Wildbienennisthilfen am Haus Entenfang.Foto: Dr. Rainer Theunert.

 

Wildbienenexperte lobt Wildbienenhotels am Haus Entenfang

 

 

 

Im Auftrag der Stadt Braunschweig wurden zwischen April und September 2021 Flächen auf dem Legdenanger südlich des Hauses Entenfang und das Außengelände des Naturerlebniszentrums auf Stechimmen untersucht. Zu den Stechimmen gehören neben Wildbienen und Hummeln auch Grabwespen und echte Wespen.

 

Der Biologe Dr. Reiner Theunert konnte auf dem Legdenanger 78 und am Haus Entenfang 51 Stechimmenarten nachweisen. Zehn davon gelten in Niedersachsen als selten oder sogar sehr selten. Diese bemerkenswerten Ergebnisse stehen im Zusammenhang mit den von den Mitarbeitern des Hauses Entenfang vor einigen Jahren errichteten Nisthilfen. Sie seien „gut konzipiert worden und bieten einer Vielzahl von Arten Nistmöglichkeiten, oder die Chance, hier einen arttypischen Wirt zu finden“, heißt es in dem Gutachten.

 

„Wir freuen uns sehr über die Bestätigung durch einen Wildbienenexperten, dass unsere „Wildbienenhotels“ auch von seltenen Arten genutzt werden. Dies bestärkt uns in unseren jahrelangen Bemühungen, geeignete und artgerechte Nisthilfen für Wildbienen zu bauen und andere dabei zu unterstützen“ so Rangerin Anke Kätzel.

 

Kleinere Varianten dieser Wildbienenhotels können im Haus Entenfang erworben werden. Eine gute Idee für ein nachhaltiges Weihnachtsgeschenk.

 

 

Arbeitseinsatz im Naturschutzgebiet

 

 

Zum Arbeitseinsatz des Naturerlebniszentrums Haus Entenfang der Stadt Braunschweig im Oktober kamen mehr als 40 Personen, darunter viele Mitglieder des CDU-Ortsverbandes Wabe Schunter und des Fördervereins Riddagshausen – Naturschutz und Bürgerschaft e. V. - sowie viele weitere Personen, die einer Ankündigung in Zeitung und Internet gefolgt waren.

 

Fünf Gruppen waren den ganzen Vormittag für Pflegearbeiten im Naturschutzgebiet unterwegs bis ein Mittagessen den Einsatz an der frischen Luft nach rund 4 Stunden beendete.

 

Viele helfende Hände schnitten rund um den Libellenpfad mit Motorsäge und Freischneider Gehölze und Schilf ab und schichteten diese in der Nähe auf drei großen Haufen auf. Hier soll das Material verrotten, dabei Wärme entwickeln und Kleintieren ein neues und warmes Zuhause bieten. Die Sicht vom Libellenpfad ist nun wieder in alle Richtungen frei.

 

Zwei andere Arbeitsgruppen erneuerten die Absperrungen in der Nähe des Vogelbeobachtungsturms und am Tümpel am Nehrkornweg. Die Absperrungen sind wichtig für die Besucherlenkung. Sie sollen verhindern, dass Besucher die Wege verlassen, abseits der erlaubten Wege durch das Naturschutzgebiet streifen und dadurch die Natur stören.

Die Müllsammelgruppe konnte erschreckender Weise wieder zwei große Müllsäcke voll Flaschen, Plastikabfälle, Papier und sonstigem Unrat auf den Wegen rund um die großen Teiche zusammentragen. 

 

Gehölzschnittarbeiten im Naturschutzgebiet

 

 

 

Im Herbst und im Winter können Gehölzschnittarbeiten durchgeführt werden, ohne Brutvögel zu stören. Daher wird die Zeit nun auch im Naturschutzgebiet genutzt, um Äste an Bäumen zurückzuschneiden und Kopfweiden zu stutzen.

 

Der Rückschnitt von Bäumen und Sträuchern an Wiesenflächen ist erforderlich, damit diese nicht zu stark in die Wiesen wachsen und die Flächen mit dem Mäher auch an den Rändern befahrbar sind.

 

Im Naturschutzgebiet gibt es zudem an vielen Stellen Kopfweiden, die regelmäßig geschnitten werden müssen. Früher wurden dünne Weidenzweige zur Fertigung von Weidenkörben und Flechtwerk aller Art benötigt, sodass Kopfweiden in vielen Bereichen wichtige Kulturlandschaftselemente darstellen. Durch ihre charakteristische Form haben Kopfweiden auch für das Landschaftsbild eine große Bedeutung.

 

Heute ist die Nutzung in den Hintergrund getreten, die Kopfweiden sind jedoch auch ein wichtiger Lebensraum für Insekten, wie Wildbienen und Käfer (z.B. den Moschusbock), oder werden als Brutbäume von Goldammer, Zaunkönig und Dorngrasmücke genutzt.

 

Daher wurden nun zahlreiche Kopfweiden an Gräben und Wegen vom Team des Hauses Entenfang gepflegt. Damit sie ihre charakteristische Form erhalten, wurden die Äste dicht am Stammkopf geschnitten. 

 

 

 

 

Treibjagd

 

 

Am Montagvormittag den 1. November fand die Erste von zwei Drückjagden im Gebiet Riddagshausen und dem angrenzenden Revier Schapen statt. Hierbei sitzen an die 40 Jäger auf transportablen Ansitzböcken abseits der Wege. Dadurch, dass sie etwas erhöht und abseits in den Schilf- und Gehölzbereichen sitzen, gibt es keine Sicherheitsprobleme und das Gebiet muss während der Jagd nicht gesperrt werden. Mithilfe von Hundeführern und Treibern wird versucht das Wild aufzuscheuchen und den Jägern zuzutreiben. Die Mitarbeiter des Naturerlebniszentrums Haus Entenfang und Teilnehmer des Jagdschein-Ausbildungskurses der Jägerschaft sind mit in den Treiberwehren. Die Strecke, 4 Wildschweine, 2 Rehe, 2 Füchse, 2 Waschbären, 2 Nutria und 1 Marderhund, war bei der ersten Jagd dürftig. Offenbar waren die Wildschweine an dem Tag woanders versteckt. Das außerhalb des Geheges lebende Damwild wurde zwar gesehen, kam den ansitzenden Jägern aber nicht nah genug. An besseren Tagen liegen normalerweise 15 bis 20 Wildschweine bei einer solchen Drückjagd auf der Strecke. Die Jagdverständigen freuen sich, dass Spaziergänger häufig interessiert nachfragen, warum und was gejagt wird und dabei überwiegend dafür Verständnis zeigen, das eine Regulierung des Bestandes zur Vermeidung von Wildschäden hier erforderlich ist.

 

 

 

Video zum Naturerlebnis-

zentrum Haus Entenfang

 

Rangerin Anke Kätzel gibt spannende Einblicke in das Naturschutzgebiet und erzählt, warum Haus Entenfang besonders für Kinder ein tolles Ausflugsziel ist.

 

Zum Video 1

 

Neustes Vorstellungsvideo

 

 

 

 

 

 

 

Bauarbeiten an der Ebertalle

 

 

An der Ebertallee wird wieder gebaut.

 

In dem Haus, in welchem früher das Lebensmittelgeschäft „Schünemann“ war, werden nun moderne neue Wohnungen entstehen.

 

 

 

 


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2 inkl. MwSt.